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6. Ranfter Klimagespräche 2024: «Netto Null» und glückliches Schrumpfen in den Städten

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Die nächsten Schritte diskutieren: Das ist das Ziel der 6. Ranfter Klimagespräche.

Die derzeitige Entwicklung von Konsum, Gesellschaft und Wirtschaft bildet das Bewusstsein für mehr Klimaschutz und die Einhaltung der planetaren Grenzen noch kaum ab. Was ist zu tun, um der in der Wissenschaft vorhandenen Einsicht konkrete Taten folgen zu lassen?

Wachsen oder schrumpfen? In der Schweiz sind die Agglomerationen die grössten Verursacher von Treibhausgasen. In den Städten engagieren sich aber auch zahlreiche Initiativen für einen wirkungsvollen Klimaschutz. Die 6. Ranfter Klimagespräche möchten die Präsentation und Vernetzung der zivilgesellschaftlichen Aktivitäten der Klimastädte verbinden mit der schwierigen Frage, wie die notwendigen Massnahmen effektiv und sozial gerecht umgesetzt werden können. Wie ist eine Umkehr zu schaffen, die die Umwelt entlastet und zugleich das Wohlergehen stärkt? Wie können wir in den Städten Wohlergehen und Umwelt über Wachstum setzen?

In ihrer Keynote spricht Ulrike Herrmann über das «Ende des Kapitalismus?» Sie ist Wirtschaftsjournalistin der taz, Berlin.

Das Programm am Samstag ist zweisprachig Deutsch und Französisch. Es gibt eine Simultanübersetzung.

Zum Flyer der 6. Ranfter Klimagespräche.

 

Programm

Freitag, 28. Juni 2024

18.30 Uhr Begrüssung und Abendessen (d)
Ursula Bründler Stadler, Präsidentin Trägerverein zentrumRANFT

20.00 Uhr: Erarbeitung eines verbindlichen Handlungskonzepts zur Erreichung der Klimaziele in Köln (d)
Andreas Wolter, Bürgermeister der Stadt Köln

Samstag, 29. Juni 2024

Tagesmoderation: Catherine Duttweiler, Journalistin und Dozentin

08.15 Uhr Frühstück

09.00 Uhr Einführung (d)
Dominik Siegrist
, Alpenwanderer und Mitorganisator Ranfter Klimagespräche
Zoe Stadler, Ingenieurin im Bereich Energietechnik und Mitorganisatorin Ranfter Klimagespräche

Keynote «Ende des Kapitalismus?» (d)
Ulrike Herrmann
, Wirtschaftsjournalistin taz, Berlin

10.15 Uhr Pause

10.45 Uhr Panel 1: Klimastädte Schweiz

«Lausanne, le climat ou la croissance ?» (f)
Brigitte Nicod et Mathieu Clément, membres de Objectif climat

«Comment évaluer et améliorer la politique climatique communale et cantonale ? projet OK Climat et retour d’expériences de Genève» (f)
Yvonne Winteler, co-présidente de l’Alliance Climatique Suisse

Diskussion: Wie gelingt uns eine Konkretisierung? (f)

12.15 Uhr Mittagessen

13.30 Uhr Referat «Von Wachstum zu Wellbeing. Wie wir in der Wirtschaftspolitik die Kurve kriegen» (d)
Agnes Jezler
, Fachexpertin Change, Greenpeace Schweiz

14.30 Uhr Pause

15.00 Uhr Panel 2: Klimastädte Schweiz

«Basel2030 und die Projekte in Basel» (d)
Salome Fonseca und Marc Schaffner, Klimagerechtigkeitsinitiative Basel 2030

«Klimastadt Zürich? Wie Zürich die Klimawende angeht» (d)
Markus Keller, Geschäftsführer Verein Klimastadt Zürich

Diskussion: Wie gelingt uns eine Konkretisierung? (d)

im Anschluss offene Runde: Wie können die nächsten konkreten Schritte aussehen? (d/f)

17.30 Uhr Tagungsrückblick und Einordnung (d)
Annika Müller, Studentin ETH und Klimaaktivistin beim Klimastreik

18.30 Uhr Abendessen

20.00 Uhr Film (d)

Sonntag, 30. Juni 2024

08.15 Uhr Frühstück

09.00 Uhr Führung durch den Permakultur-Garten (d)

10.00 Uhr individuelle Reise nach Luzern
(Gepäck kann am Bahnhof Luzern eingeschlossen werden.)

11.00 Uhr Spaziergang durch die Stadt Luzern und Besuch einzelner Projekte (d)
Unterwegs mit Cyrill Studer, Bereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit und Umweltberatung, Stadt Luzern

Bis max. 15.00 Uhr Abschluss

 

Zu den Referierenden

Salome Fonseca war seit Beginn an der Lancierung der kantonalen Initiative Basel2030 beteiligt, die im November 2022 an der Urne angenommen wurde. Die Stadt Basel muss jetzt klimaneutral werden bis 2037.

Marc Schaffner ist vor dem Abstimmungskampf zur Klimagerechtigkeitsinitiative Basel2030 gestossen, hat am ersten Massnahmenkatalog mitgearbeitet und ist heute in der AG Partizipation.

Yvonne Winteler: je suis co-présidente de l’Alliance Climatique Suisse, et active à Genève dans Association Climat Genève, et CARPE. Nous organisons depuis 2014 des manifestations climat et d’autres actions à Genève et nous avons gagné l’initiative cantonale “pour un pilotage démocratique de l’aéroport”.

Andreas Wolter sammelte bereits in jungen Jahren erste politische Erfahrungen als Ratsherr in der Stadt Schleiden an der belgischen Grenze. Neben den Themen Mobilität, internationale Beziehungen und Klimaschutz haben ihn die übergreifenden Themen Menschenrechte und internationale Klimagerechtigkeit von Anfang an bis heute begleitet. Andreas Wolter wurde bereits viermal direkt in den Kölner Stadtrat gewählt. Der Rat der Stadt Köln wählte ihn 2014 und 2020 zum Bürgermeister und ersten Vertreter der Oberbürgermeisterin. Seit 1983 ist er Mitglied der Grünen.

 

Konzeption und Gesamtleitung

 

 

 

 

 

 

Agnes Jezler
ist Greenpeace-Expertin für Change und arbeitet für
die Umweltorganisation zu Postwachstum / «Life over Growth». Sie war bei der Basler Klimagerechtigkeitsinitiative aktiv in der städtischen Transformationsarbeit.

 

 

 

 

 

 

Dominik Siegrist
ist Geograf und Landschaftsplaner sowie Alpen-Klimawanderer.

 

 

 

 

 

 

Zoe Stadler
ist Ingenieurin und leitet an der Ostschweizer Fachhochschule
den Fachbereich Power-to-Gas und den Klimacluster.

 

Datum: 28. – 30. Juni 2024

Ort: zentrumRANFT, Hubel 2, 6073 Flüeli-Ranft, www.zentrumranft.ch

 

In Zusammenarbeit mit Greenpeace Schweiz

 

 

 

Kooperationspartner: Bergwelten Filmfestival

 

 

 

 

 

 

 

Kosten

Tagungsgebühren: CHF 100.- (exkl. Übernachtung und Verpflegung)

Greenpeace bietet für Personen mit kleinem Budget eine Kostenbeteiligung an.

 

Anmeldung

Bis zum 24. Juni unter info@zentrumranft.ch

 

 

Änderungen vorbehalten.

Die Rückfahrt am Freitag- und Samstagabend an den Bahnhof Sachseln wird gewährleistet.

 

Übersicht aller Ranfter Klimagespräche