Beirat 2018-06-08T14:51:29+00:00

Beirat

Markus Ries, Prof. Dr. theol.

Kirchenhistoriker an der Theologischen Fakultät Luzern

„Der Ranft liegt im geografischen Herzen und in der religiösen Mitte der Schweiz. Er lädt ein zum Blick nach innen und erinnert zugleich an soziale Verantwortung. Menschen, die sich für Gerechtigkeit, Friede und Bewahrung der Schöpfung einsetzen, haben hier erfahren, wie Mystik und Politik miteinander verbunden sind. „Wer den Kampf nicht geteilt hat, der wird teilen die Niederlage“ (Bertolt Brecht).

Franz Enderli

Regierungsrat des Kantons Obwalden, Bildungs- und Kulturdirektor, Stiftungsratspräsident der Burch-Korrodi-Stiftung, dipl. Theologe.

„Mit der Häusergruppe St. Dorothea auf dem Felsen beim Flüeli verbindet mich eine bald 40-jährige Geschichte. Ob als Friedensdorf von Jungwacht und Blauring oder als Haus Via Cordis, ob mit oder ohne Gemeinschaft der Dorothea-Schwestern, immer war es für mich wichtig zu wissen, dass es dieses besondere Haus auf dem Flüeli gibt: als Ort der Begegnung, als Ort der Auseinandersetzung, zeitweise als Ort der Jugend, der Kreativität, als Ort der spirituellen Kurse, als Ort des Auftankens, als Ort …

Ich bin dankbar, dass eine neue Trägerschaft gefunden werden konnte, die unter einem neuen Namen und in einer neuen Ausrichtung dieses Haus für suchende Menschen öffnet und weiterführen will. Für den Heimatort von Bruder Klaus ist dies besonders wichtig.“

Markus Grieder

Pfarrer, evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Urnäsch.

“Nachdem der Verein Via Cordis das Haus verkaufen musste, finde ich es schön und stimmig, dass das Anliegen der Meditation an diesem Ort weitergepflegt werden kann. Mich spricht auch die interreligiöse Offenheit an. Neben dem christlichen Herzensgebet, das ich seit über 30 Jahren übe, gilt mein besonderes Interesse dem tibetischen Buddhismus und inzwischen auch dem Schamanismus, wie ich ihn aus Nepal kenne.“

Franz-Xaver Jans-Scheidegger

Theologe, Psychologe, Psychotherapeut, Gründer der Via-Cordis-Weggemeinschaft,  Dozent, Lehranalytiker und Supervisor am ISAPZ (Internationales Seminar für analytische Psychologie Zürich). Kursleiter in der meditativen Praxis der christlichen Kontemplation im gesamten deutschsprachigen Raum.

“In der neuen alten Bewegung zentrumRanft lebt eine Friedensdynamik weiter, die mittlerweile über 600 Jahre in der Spiritualität von Bruder Klaus und seiner Frau Dorothea verankert ist. Die Botschaft, welche durch sein Meditationsrad leuchtet, hat an Aktualität noch nichts verloren. Ich bin dankbar, dass sich hier an seinem Wirkungsort immer wieder Personen unterschiedlicher Gruppierungen zusammenfinden, die mit zeitgemässen und kreativen Ansätzen das Friedensanliegen weitertragen. Ich wünsche dem Trägerverein mit seinen Akzenten Solidarität, Ökologie und Spiritualität ein gutes Gelingen.“

Nabih Yammine

Fondateur de Solidarité Liban-Suisse

„S’agit-il de passage, de cheminement ou de métamorphose ? Village de la Paix, Via Cordis, Maison Ste Dorothée, et maintenant le Centre Ranft. Ce voyage immobile a mené ou ramené la barque au port, à son point d’ancrage.

Cela me fait penser aux pérégrinations de Nicolas de Flue, à ses errances douloureuses, à sa manière de rebrousser chemin à Liestal, après avoir choisi de se faire dépouiller de son dernier rêve les « Amis de Dieu en Alsace » et avoir reçu la grâce de son jeûne miraculeux. « Mon Seigneur et mon Dieu, éloigne de moi tout ce qui m’éloigne de toi.»

J’espère que le Centre Ranft s’inspirera de l’exemple de son Maître qui, après avoir tant cherché, tant erré et souffert dans sa recherche du noyau, du Centre, s’est établi au Ranft pour rayonner, attirer et réconforter. Dans son éternel silence, il guide, éclaire, enseigne et rayonne. Engageons-nous à témoigner pour le Retour au Ranft, le Retour à la Source.

Grâce au Ranft, le chemin est tout tracé pour le Centre Ranft, en plus, il ne faut pas aller loin pour s’en inspirer.“

Florian Spichtig

Unternehmer, Gemeindevizepräsident Sachseln, Verwaltungsratspräsident Obwalden Tourismus

„Als engagierter Touristiker ist es mir ein enormes Anliegen, bestehende Infrastrukturen mit zeitgemässen und innovativen Inhalten zu füllen. Das Zentrum Ranft tut dem Flüeli, ja ganz Obwalden, sehr gut und steht für mich als Schnittstelle zwischen den Religionen, zwischen Jung und Alt, zwischen Tradition und Moderne, zwischen Suchen und Finden.“