Spiritualität

 

Weshalb nennt sich das zentrumRANFT «Haus der Mystik»?

 

Ursula Bründler: «Das hat nicht zuletzt mit meinem Werdegang zu tun. Dieser führte zu meiner jetzigen Funktion als Direktorin des zentrumRANFT. Mein Bildungs- und Lebensweg brachte mir die mystischen Traditionen in West und Ost nahe. Zum einen war es mein Studium der deutschen und spanischen Literatur an der Universität Zürich, wo Alois M. Haas, der international renommierte Spezialist für abendländische Spiritualitätsgeschichte und Mystik, mein Lieblingsprofessor war. Zum anderen konnte ich mein Wissen in Sachen Mystik im Rahmen meines zweiten Studiums – der Spirituellen Theologie – an den Universitäten Luzern und Salzburg weiter vertiefen. In diesen Kontexten begegnete ich unter anderen den Mystikern Teresa von Ávila (1515-1582), Johannes vom Kreuz (1542-1591) und nicht zuletzt Niklaus von Flüe (1417-1487), der im zentrumRANFT und in meinem persönlichen Leben eine zentrale Rolle einnimmt. Vor diesem Hintergrund und angesichts unseres Angebots wird klar, weshalb sich das zentrumRANFT als Haus der Mystik versteht – ausgehend von Niklaus von Flüe und anderen abendländischen Mystikern, die mystischen Traditionen anderer Kulturen und Religionen jedoch einbindend.»

 

 

Der Mystiker Bruder Klaus

Lesen Sie hier Auszüge aus der Masterarbeit über Mystik von Ursula Bründler.